PITT
Psychodynamisch Imaginative Trauma Therapie
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Neuerscheinung!

Mitgefühl, Trauma und Achtsamkeit in psychodynamischen Therapien

1. Auflage 2016, kartoniert

ISBN 9783525405567

Vandenhoeck & Ruprecht
aus der Verlagsankündigung:

 

Spirituelle Erweiterung von psychodynamischer Therapie

Zunehmend werden therapeutische Möglichkeiten von spirituellen Ressourcen diskutiert. Die in diesem Bereich erfahrene Psychoanalytikerin und Ärtzin Luise Reddemann stellt die psychodynamische Arbeit mit den Aspekten Mitgefühl und Achtsamkeit vor. Dies kommt insbesondere seelisch traumatisierten Patientinnen und Patienten zugute. Mit einer Haltung teilnehmender Offenheit für die Patienten treten Achtsamkeit, Sorge und Haltefunktionen in den Vordergrund. Fallbeispiele illustrieren neue kreative Interventionen, zu denen auch eine meditative Praxis gehört. Den Abschluss bilden persönliche Überlegungen zu Mitgefühl und Achtsamkeit als Grundbedingung jedes therapeutischen Handelns.

 

Vorbestellungen über den Verlag sind hier möglich!

Kriegskinder und Kriegsenkel in der Psychotherapie

Leben Lernen 277, 180 Seiten, broschiert,

ISBN 978-3-608-89171-3

 

Folgen der NS-Zeit und des Zweiten Weltkriegs erkennen und bearbeiten – Eine Annäherung

 

Terror und Ideologie der NS-Zeit, die Schrecken des Zweiten Weltkriegs und die Nachkriegszeit mit massenhaften Vertreibungen, Hunger und Entbehrungen haben tiefe Spuren im individuellen wie kollektiven Gedächtnis hinterlassen.
Weitere Infos

 

 

PITT (Psychodynamisch Imaginative Trauma Therapie)

wurde von  Dr. Luise Reddemann zur Behandlung von komplexen Traumafolgestörungen entwickelt und seit Jahrzehnten weiterentwickelt. Sie hat sich  in der Behandlung von komplexen posttraumatischen Belastungsstörungen (DESNOS) sowie  dissoziativen Störungen und Persönlichkeitsstörungen klinisch bewährt. 

 

PITT versteht sich als angewandte Psychoanalyse mit Hilfe des „ego-state-Ansatzes” nach Federn und Watkins. 

 

Die therapeutische Haltung begründet sich aus einer phänomenologischen Sichtweise, einer Orientierung am Würdeprinzip nach Kant und neuerdings Peter Bieri sowie Prinzipien der buddhistischen Ethik (Achtsamkeit und Mitgefühl).

 

Leitend ist das Konzept eines „heilen Kerns“ und daraus abgeleitet die Notwendigkeit der Unterstützung selbstregulativer Prozesse, also Resilienz-und Ressourcenorientierung. Herzstück der therapeutischen Arbeit sind mitgefühlsbasierte Interventionen.